Verantwortlichkeit macht dich frei

Wir kennen es alle:

Eine Beziehung wird schwierig, egal ob es die Beziehung zu einem Lebenspartner, zu Kollegen oder Vorgesetzten, zu Kindern oder Eltern ist.
Wir gehen durch viele Schwierigkeiten, innere Kämpfe, Beurteilung, Verurteilung, negative Emotionen, Hass, Selbstverurteilung und Zweifel.
Um diesen unerfreulichen Zustand für uns selbst aufzulösen, ist eine unbedingte Ehrlichkeit mit uns selbst geboten. Solange wir in der Illusion unseres Ego verharren, wir könnten nichts für die entstandene Situation, solange sind wir nicht mit uns selbst und Gott verbunden.

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Für alle negativen Situationen, die wir in unserem Leben erschaffen oder die vermeintlich von außen in unser Leben kommen, sind wir selbst verantwortlich oder zumindest mitverantwortlich.

Um unsere Verantwortung an dieser Stelle zu erkennen, gibt es eine ganze Reihe von Schlüsselfragen, mit deren Beantwortung wir uns wieder in unserer Mitte und somit in unserer Kraft zentrieren können:

• Wozu war das Ganze gut?
• Was wollte mein Ego erreichen?
• Wie konnte ich infolge dieser Entwicklung handeln?
• Was war deshalb nichts zu tun?
• Hat mich die Entwicklung vor einer meiner Ängste beschützt?
• Gibt es jemanden, den ich dabei besiegen wollte?
• Habe ich mir versprochen etwas zu bekommen, indem das Ereignis so ablief?
• Versuchte meine Seele eine bestimmte Lektion zu lernen?
• Ging es mir darum, Recht zu behalten?
• Hat mir die Entwicklung einen Vorwand verschafft?
• Gibt es eine Schuld, die ich damit begleichen wollte?
• Gibt es etwas, was ich damit zu beweisen glaubte?
• Meinte ich, mich opfern zu müssen? Für wen oder was?
• Gibt es ein Suchmuster, dass ich dahinter versteckt habe?
• An welche Person oder ein welcher meine Einstellungen wollte ich damit unbedingt festhalten?
• Fühle ich einen Verlust, den ich bis jetzt noch nicht überwunden habe?
• Ist diese Entwicklung eine Form der Kommunikation?
• Was teile ich dadurch über mich selbst oder den anderen mit?
• Habe ich Angst vor dem konsequenten nächsten Schritt nach vorne?
• Gibt es ein Bedürfnis, das zuerst erfüllt werden wollte, bevor ich den nächsten Schritt nach vorne wagte?
• Ist diese Entwicklung ein Symbol für ein Leid oder eine bestimmte Situation?
• Habe ich versucht, jemanden durch diese Entwicklung zu beherrschen?
• Welche Aspekte in mir selbst versuchte ich dadurch zu beherrschen?

Verwende deine Worte bewusst

Verwende deine Worte bewusst

Es ist eines hohen Bewusstseins unwürdig, seine Zeit mit der Ansammlung niederer Energien zu verschwenden. Sich mit diesen (alten) Energien zu verschwenden, bedeutet eine selbsterzeugte Verringerung der eigenen Frequenz. Damit bleiben wir hinter den eigenen Möglichkeiten zurück, wir stoßen uns quasi selber ab und unterliegen somit leichter dem Einfluss von fremder und niedriger Energie.

Wir verhindern so das Fortschreiten unserer Heilung und erhöhen auch das Leiden der Menschheit insgesamt. Jede noch so kleine Tat, aus Liebe getan, erhöht die Schwingung und bringt unser Licht stärker zum Strahlen.

Unbestimmten, vagen Gefühlen folgen Gedanken, erste -häufig noch unsichere- Formulierungen. Daraus kristallisieren sich Worte und Begriffe.

Doch Vorsicht! Das Wort erschafft! Da wir ständig im verbalen Selbstgespräch stehen und von keinem Menschen so endlos zugetextet werden, wie von uns selbst, sind wir geneigt, genau diesen Worten Gehör zu schenken. Damit manifestieren wir sie als unsere Realität.

Wenn wir also Sinnvolles und Erfreuliches in unser Leben ziehen wollen, Positives und Gutes erschaffen wollen, so müssen unsere Absichten auch in sinnvolle, erfreuliche, positive und gute Worte gekleidet werden.

Wenn wir in der Rolle des Opfers verharren, werden uns solche Worte nicht so leicht in den Sinn kommen. So verharren wir in der Opferrolle, bis es uns gelingt, für die Formulierung von Wünschen und Absichten uneingeschränkt respektvolle, liebevolle Worte zu finden, mit denen wir die entsprechenden Ereignisse magnetisch in unser Leben ziehen.

Eigenverantwortung, unabhängiges Denken, Respekt, Dankbarkeit, Demut und Liebe sind genau die richtigen Hilfsmittel bei der Formulierung, eine tiefe Liebe zu uns selbst und zur ganzen Schöpfung verleihen der Erschaffung unserer Realität Flügel. (Nicht, wie behauptet wird, Red Bull!)

Es kann sich als nützlich erweisen, darüber nachzusinnen, ob unsere Gedanken tatsächlich das Produkt unseres eigenen aktiven Denkens sind, oder ob wir Mustern folgen, die wir von anderen übernommen haben, ohne sie jemals hinterfragt zu haben. Erziehung, Religion, Schule Massenmedien, Gruppenzwänge und Gebräuche führen dazu, dass unser eigenes Denken manchmal völlig unnötig erscheint, da wir ja wissen, wie wir zu handeln haben.

Und irgendwann wundern wir uns vielleicht, dass das, was wir im Leben erreicht haben, mehr dem Ziel anderer Leute entspricht, als unserem eigenen Streben.

„Am Anfang war das Wort – und das Wort war Gott.“