1. Akzeptanz der Ausgangssituation

möglichst ohne Bewertung und Interpretation.

Das ist die erste Voraussetzung, um wirkliche und dauerhafte Veränderung in Dein Leben zu bringen.

Wenn Du nicht bereit bist, Deine Lebenssituation ohne Vorbehalte und Wertung zu akzeptieren, verschließt Du Dir selbst den Zugang zu einer Lösung. Sich einmal von sich selbst zu distanzieren, die eigene Situation aus der Perspektive eines Unbeteiligten zu sehen, ist eine hilfreiche Technik. Sie ermöglicht zunächst, alle mit dem eigenen Denken und Empfinden verbundenen Probleme und Teilaspekte zu erkennen.

Besonders effektiv ist es, diese Übung schriftlich durch zu führen. Dabei nimmst Du etwa ein Stück Papier und beantwortest Dir selbst folgende Fragen:

Wie stellt sich die Situation für mich dar?

Welche Emotionen ruft das in mir wach?

Welche Teilaspekte meines Lebens sind davon betroffen?

Welche falschen Annahmen haben mich in diese Situation geführt?

Wenn ich „enttäuscht“ bin, worüber hatte ich mich getäuscht?

Was habe ich von mir erwartet, was ich gar nicht erfüllen kann oder will?

Stecken da meine eigenen Vorstellungen dahinter oder folge ich einem anerzogenen Verhaltensmuster, einer Erziehung oder Konditionierung?

Dann lege das Papier zur Seite. Ein bis zwei Tage später solltest Du die gleichen Fragen auf einem neuen Blatt noch einmal beantworten, ohne das alte Blatt noch einmal anzusehen. Danach kannst Du Deine Antworten vergleichen. Du wirst feststellen, dass sich einige Veränderungen in deiner Betrachtungsweise ergeben haben.

Notiere Dir sorgfältig Deinen Denkfortschritt.

Mehr Tipps im nächsten Teil.

 

 

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