Ein Universum voller Möglichkeiten

Wir alle treiben durch ein Universum voller Möglichkeiten, Ereignisse, Aufgaben und Zufälle.

In diesem Universum gibt es zu jeder Zeit an jedem Ort mehr Alternativen und Entwicklungsmöglichkeiten, als wir mit unserem Bewusstsein erfassen können.

Somit trifft unser Bewusstsein – meistens anhand der verlangten Vorgaben, der so genannten Wahrscheinlichkeit, – eine Wahl, die es dann realisiert. Aus der Quantenphysik kennen wir heute das Phänomen, dass die Erwartung des Beobachters den Ausgang eines Experimentes beeinflusst.

Und doch ist jede Form von Bewusstseinsenergie in der Lage realisiert zu werden. So stehen uns tatsächlich alle Möglichkeiten offen, wenn wir den Schöpfer in uns wieder entdecken und unsere Kraft bewusst und verantwortungsvoll einsetzen.

Im Zusammenspiel mit der Schöpfertätigkeit der anderen entsteht so ein fraktale Muster, das wir als Realität bezeichnen – egal an welcher Stelle des Fraktals wir uns befinden.

„Hier ist hier und jetzt ist jetzt“, denken wir.

Dabei ist jetzt immer oder es ist auch immer jetzt. Und hier ist immer die Beschreibung des Ortes, an dem wir uns gerade befinden – aber nicht befinden müssen. Durch unsere uneingeschränkte Beweglichkeit in Zeit und Raum sind wir in der Lage, unsere Realität frei zu wählen und an unser Denken anzupassen.

Doch was macht unser Denken aus dieser gigantischen Möglichkeit?

Stellen Sie sich vor, Gott hätte bei der Erschaffung der Welt mit seinem Smartphone gespielt, seine Gedanken über Adam und Eva in Facebook gepostet, um irgendwo im Universum eine positive Bewertung zu bekommen. Auch wir sind tatsächlicher Erschaffer der Realität, nicht kleine hirnlose Zocker, nicht angewiesen auf nach oben gerichtete Daumen.

Unsere mangelnde Zuwendung zu dieser wirklich anspruchsvollen Aufgabe, unsere mangelnde Bewusstheit für die Stärke, die uns damit anvertraut ist, führt zu den Ergebnissen, die wir alle kennen.

Ärger, Angst, Frustration, Mutlosigkeit, Kriege, Konflikte und persönliche Katastrophen ziehen uns dadurch an, dass wir nicht bereit sind, anzunehmen, wer wir wirklich sind.

Wie Nelson Mandela es so treffend gesagt hat:

„Unsere größte Angst ist es nicht, dass wir unzulänglich sind, unsere größte Angst ist es, dass wir grenzenlose Macht in uns haben. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, wovor wir uns am meisten fürchten.“

Und so beginnen wir, Ausreden und Ausflüchte, Ängste und negative Annahmen zu konstruieren und verwenden den größten Teil unserer Lebensenergie darauf, zu beweisen, dass eine Veränderung der Realität unmöglich ist. Wir meinen nämlich, sonst keine Kontrolle mehr zu haben.

Sie können mir an dieser Stelle nicht zustimmen?

Kein Wunder – unsere gesamte Erziehung aus der Familie, der Schule und natürlich der Kirche prägen unser Selbstverständnis in dieser Richtung. Als erfolgreich und mächtig sollen wir stets die Anderen ansehen – eigenmächtig, d.h. aus unserer eigenen Macht heraus, zu handeln ist verpönt, sündig und unangemessen.

Statt dessen redet uns die Erziehung und Sozialisation ein Gefühl des ständigen Mangels auf allen Ebenen ein – nie haben wir genug Geld, genug Einfluss, genug Macht und genug Kraft um unsere Lebensrealität nach unseren Wünschen zu gestalten.

Es fehlt uns an Gesundheit, politischem Sachverstand oder an dem notwendigen Fachwissen.

So werden wir in unserem Wesen auf dauerhaften Mangel fixiert. Und damit wir daran auch weiterhin glauben, wird uns die Welt der Promis, der Mächtigen, der Reichen und Glamourösen in allen Medien ununterbrochen präsentiert.

Die halten wir dann für klüger, einflussreicher, begabter oder stärker als uns selbst. Zumindest aber sehen Sie um Längen besser aus als wir.

Zur Behebung dieses Mangels werden uns tausende von industriell hergestellten Produkten, Medikamenten, Ratgeber Literatur und Produktionen der Unterhaltungsindustrie als Ersatz angeboten. Und während wir uns entscheiden, in dieser so wunderbar in Szene gesetzten Märchenwelt zu existieren, unsere Sinne mit Musik, Hollywoodfilmen, gefälschten Nachrichten und redigierten Schulbüchern zu beschäftigen, entsagen wir tatsächlich unserer eigenen Macht, die uns ohnehin zu gigantisch und unfassbar erscheint.

Sie könnten jetzt vielleicht einwenden, dass man dem Menschen das Denken doch noch nicht völlig abgewöhnt hätte und dass dies vielleicht auch gar nicht möglich sei.

Da haben Sie völlig Recht.

Doch leider ist das auch nicht nötig, es genügt uns dazu zu bringen, unsere Aufmerksamkeit nicht länger auf uns selbst zu konzentrieren.

Ablenkung, anerzogene falsche Bescheidenheit und die Überflutung mit unwichtigen Informationen sind da sehr hilfreich.

Und wenn das alles noch nicht ausreicht, uns davon abzuhalten, in unsere eigene Mittel zu gelangen? Dann gibt es noch eine ganz viele Technik: unsere naturgegebene Gemeinsamkeit und Einheit wird gespalten, die einzelnen Ideen und Vorstellungen werden nicht zu größeren Lösungen gebündelt und miteinander verknüpft, sondern verpuffen wirkungslos in einem Klima gegenseitiger Diskriminierung, vorsätzlicher Verwirrung und gezielter Desinformation. Perfektioniert wird dieses System durch gesellschaftlichen Druck, Denkverbote und die konsequente Unterdrückung der freien Meinungsäußerung, bis hin zur Zensur und der kompletten Neuerfindung unserer Geschichtsereignisse.

Krankheiten und Leiden werden uns gerne als unvermeidbar dargestellt. Die Rolle der leidenden Seele bei der Entstehung von Krankheiten wird von der Schulmedizin dabei eher wenig berücksichtigt.

Von denen, die sich von Berufs her, mit der Seele befassen, werden als Therapie des Seelenleides Vaterunser oder Psychopharmaka verschrieben, ausschließlich abhängig davon, wo mehr zu verdienen ist. Keinesfalls aber die Zentrierung auf unsere innere Wahrheit und Weisheit oder die Ermahnung zu erhöhter Achtsamkeit auf unsere Bedürfnisse.

So leben ganze Nationen voller psychisch Kranker, Drogen- und Alkoholabhängiger und massiv fehlernährter Menschen. Sie sind die für jeden sichtbar Konsequenz dieser Einstellung.

Die Symptome, an denen unsere Seele leidet, lassen sich so zwar mehr oder weniger ruhig stellen, das Leiden selbst dazu aber nicht geheilt. Die Suche nach der inneren eigenen Wahrheit aber wird durch Drogen und alle Formen des Konsums höchst wirksam blockiert.

Möglicherweise wollen Sie an dieser Stelle einwenden, dass unsere Moral, unsere hohen Werte und unser ethisches Bewusstsein diese Fehlentwicklungen doch sicher verhindern werden.

Doch Konsum-und Machtstreben haben die Durchschlagskraft dieser Werte stark reduziert und so deren Wirksamkeit weitgehend auf null gesetzt.

Daher liegen noch einige Hürden, Fallen und Fußangeln zwischen unserem jetzigen Zustand und einem bewussten Zugriff auf unsere eigene, realitätsgestaltende Macht.

Es braucht viel Mut, Entschlossenheit, innere Stärke und ein festes Vertrauen in die höhere Führung, um die Tricks unseres Egos zu durchschauen und den Schleier zu zerreißen, der uns den Weg zu unserem machtvollen Selbst verbirgt.

Ein wenig Systematik ist dabei sicher hilfreich.

Zunächst ist die Bereitschaft gefragt, Veränderungen in ihrem Leben willkommen zu heißen.

An dieser Stelle der Überlegung wird ihr Ego sofort mit einigen sehr starken Sabotagesignalen antworten.

„Das geht doch gar nicht!“

„Das ist vermessen und ein größenwahnsinniges Unterfangen, wahrscheinlich sogar eine schwere Sünde!“

„Das ist gewiss mit unendlichen Mühen und Problemen verbunden, die ich bestimmt nicht ertragen kann. Deshalb ist sowas ja auch nur ganz besonderen Menschen vorbehalten.“

Wetten, dass einer dieser Gedanken bereits vorher in Ihrem Kopf aufgetaucht war?

Unser Ego ist so tief in unseren Gedanken verwurzelt, wie ein Virus auf der Festplatte eines Computers. Und in diesem Vergleich reagierte sogar noch intelligenter!

In dem Moment, wo wir eine Falle unseres Egos durchschaut haben, das Ego die Falle zu geben und sich scheinbar zurückziehen – und dabei schon die nächste Falle öffnen.

Doch zurück zum ersten Argument:

„Das geht doch gar nicht!“

Das würde bedeuten, dass Menschen, die mit Fülle, Reichtum, Glück und Erfolg gesegnet sind, einfach nur ein paar glückliche Ausnahmen darstellen.

Ansonsten haben sie nichts zu dieser Entwicklung beigetragen, weder durch ihr Tun noch durch ihr Denken. Und wir anderen stehen der Tatsachen machtlos gegenüber, dass Fortuna durch einen dummen Zufall ihr Füllhorn nicht über uns ausgeschüttet hat.

Glauben Sie das wirklich?

Dann geht der erste Punkt an ihr Ego – für das erfolgreiche Blockieren jeder Veränderung – schon im Ansatz.

Und sie müssen sich nicht lange mit ihrer Angst auseinandersetzen, grenzenlose Macht – und damit auch die entsprechende Verantwortung – in sich zu tragen.

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